Der Buchdruck
Mit der Erfindung des Buchdrucks setzte ein kultureller Wandel ein, den wir als das Ende des Mittelalters bezeichnen. Kurz vor 1450 entwickelte Johannes Gutenberg das Prinzip des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts entstanden überall in Europa Druckereien. Sie produzierten Bücher, die nun auch wohlhabenden Bürgern zugänglich wurden und nicht mehr nur dem Klerus und dem Hochadel vorbehalten waren. Über 400 Jahre blieb die Technik Gutenbergs fast unverändert. Setzmaschinen und Schnellpressen liessen die Buchproduktion im 19. Jahrhundert erneut ansteigen und machten aus dem Buch ein Massenprodukt. In den 1980er Jahren ging der Buchdruck im Bleisatz zu Ende und wurde durch modernere Verfahren wie Offset und Digitaldruck verdrängt.


