Schweizerisches Museum für Papier, Schrift und Druck

Aktuell

Aktivstellen für Besucher

Papierschöpfen, mit Gänsekiel und Feder schreiben, auf alten Schreibmaschinen tippen, selber setzen und drucken oder in der Marmorierwerkstatt mit bunten Farben experimentieren ist im Museumseintritt inbegriffen. An unseren Aktivstellen werden Sie von Mitarbeitenden unterstützt.

Diese Besucher-Aktivstellen sind zu folgenden Öffnungszeiten besetzt:

Di-Fr/So: 11-16.45h. Sa: 13-16.45h

Di-Fr/So: 11-16.45h. Sa: 13-16.45h

13-16.45h

Di-Fr/So: 12.30-16.30h. Sa: 13-16.30h

Derzeit im Museum

Theaster Gates – Black Madonna
Kunstmuseum Basel

In seiner Ausstellung „Black Madonna“ widmet sich der amerikanische Künstler Theaster Gates dem Kult um die Schwarze Madonna. Diese findet sowohl im Neubau des Museums als auch im Kunstmuseum Basel / Gegenwart am St. Alban-Rheinweg 60 statt.
Gates‘ künstlerische Praxis ist von Skulptur und Performance geprägt. Beide Disziplinen nutzt der Künstler, um das Kunstmuseum Basel / Gegenwart in eine Stätte von Produktion und Interaktion zu verwandeln, in der Besucher an einer kollektiven musikalischen, poetischen und spirituellen Erfahrung teilnehmen können.
Theaster Gates und das Kunstmuseum Basel haben zur Ausstellung Projekte mit Institutionen wie der Basler Papiermühle, dem Jazzcampus Basel und dem Basler Münster  ins Leben gerufen. Die von der Basler Papiermühle eingerichtete Druckwerkstatt mit einem Heidelberger Tiegel wird während der Eröffnungswoche (Art Basel) vom 12. – 17. Juni von 15.30 – 18.30 Uhr täglich in Betrieb genommen. Anschliessend ist das Drucker-Team der Basler Papiermühle zweimal wöchtentlich (ausgeschlossen Sommerferien)  im Kunstmuseum Basel / Gegenwart am Arbeiten.

Ausstellungsdauer: 12. Juni – 21. Oktober 2018

Detailliertere Information zur Ausstellung sowie Programmflyer.

Edition_Basel 2018

Jährlich trifft sich eine Gruppe von Kunstschaffenden aus verschiedenen Teilen der Welt im „druckwerk“ Basel und nutzt die Werkstatt im alten Warteck-Gebäude als ein experimentelles Printlabor.

Die Edition/Basel bietet in zwei Sessions jeweils ein Zwölf-Tages-Projekt für 10 Künstler, die mit Tief-, Relief-, Lithografie- und Buchdruck-Techniken arbeiten. Die Herkunft der Künstlerinnen und Künstler, ihre persönlichen Interessen, Arbeits- und Denkweisen sowie der soziokulturelle Austausch beeinflussen das Druckprojekt. Am ersten Tag der Session werden Konzept und Titel die die gemeinsame Ausstellung erarbeitet. Anschliessend wird individuell oder in Zusammenarbeit gedruckt.
Das Ergebnis der Druckeditionen aus der ersten Session wird dieses Jahr bereits zum zweiten Mal im Veranstaltungsraum der Basler Papiermühle ausgestellt.

Gruppenausstellung 2018
HUSH
silence after noise – die stille nach dem lärm

Künstler:
Marcela Avila
Alejandra Fuentes
Helga Halbritter
Mark Johnsen
Lian Ng
Asli Saglam
Senso Stampa
Sabina Stucky
Arman Vahanyan
Sibylle Winkelmann

Kuratiert durch:
Megan Adie
Margarit Lehmann

Vernissage: Freitag, 27. Juli 2018, 18h
Ausstellung: 28. bis 29. Juli 2018, während den Museumsöffnungszeiten

Die zweite Session vom 1. – 12. August 2018 schliesst mit einer Ausstellung im Kaskadenkondensator ab (Raum für aktuelle Kunst und Performance im Werkraum Warteck in Basel).

Das Druckprojekt Edition/Basel wurde 2012 von Megan Adie, San Francisco/Kopenhagen gegründet und wird seit 2013 von Margarit Lehman, Basel unterstützt.
Seither hat sich das Projekt inhaltlich ständig weiter entwickelt. Inzwischen wurde nicht nur das Treffen an einem gemeinsamen Ort, sondern auch die Zusammenarbeit bezüglich einem gemeinsam gewählten Thema ein fester Bestandteil von Edition/Basel. Neben Schweizer KünstlerInnen werden 2018 auch KünstlerInnen aus Armenien, Chile, Finnland, Spanien, der Türkei und den USA teilnehmen.

Edition/Basel organisiert neben Gruppen- und individuellen Kunstdruck-Projekten weltweit auch ausgewählte Kooperationsprojekte mit einem soziokulturellen Hintergrund.

Der Xylograf und der Holzstich

Eine Ausstellung zur Masterthesis im Fachbereich Vermittlung von Kunst und Design (FHNW – Hochschule für Gestaltung und Kunst) von Etienne Maissen.

Vernissage: Donnerstag, 16. Juli 2018, 18h
Ausstellung: 17. Juli bis 30. September 2018

Der Xylograf und sein Handwerk erlebten im 19. Jahrhundert ihre Blütezeit. In einer ähnlichen Detailgetreue wie beim Kupferstich gravierte der Xylograf die Bilder nicht in Kupferplatten, sondern in den Holzstock.

Diese gravierten Holzstöcke konnten – im Gegensatz zum Kupferstich – im Hochdruckverfahren gedruckt werden. So kamen Bild und Text in einer Form in die Buchdruckmaschine und illustrierte Auflagen konnten schneller und günstiger produziert werden.

In der Ausstellung werden verschiedene Werkzeuge des Xylografen und eine Auswahl historischer Holzstiche aus unterschiedlichen Bereichen des Buch- und Zeitschriftendrucks vorgestellt. Ein weiterer Teil der Ausstellung befasst sich mit der Duplikatenherstellung anhand der Originalholzstöcken, die für den Druck höherer Auflagen essenziell waren.

Plakatausstellung „Infografik Papier“

Eine Projektarbeit der Fachklasse für Grafik, Schule für Gestaltung Basel.

Die Fachklasse Grafik arbeitet im Fach „Infografik“ seit mehreren Jahren mit Papier als Umsetzungsform.
In diesen Arbeiten werden verschiedene Sachverhalte, Quantitäten sowie Abläufe grafisch umgesetzt und anschliessend eine allgemein verständliche Darstellung erarbeitet.
Verspielt, verrückt und überraschend ungewohnt.

Wir freuen uns, die daraus resultierenden Plakate mit einer Ausstellungsverlängerung bis auf weiteres im Museum zu zeigen.
Die Arbeiten werden verteilt den verschiedenen Stockwerken ausgestellt.

Experiment Gutenberg

Eine Veranstaltungsreihe zum 550. Todestag von Johannes Gutenberg

Experimentelle Geschichte zu den Anfängen des Buchdrucks

Vor 550 Jahren starb Johannes Gutenberg in Mainz. Im gleichen Jahr druckte sein Geselle Berthold Ruppel in Basel das erste Buch auf dem Gebiet der heutigen Schweiz: eine lateinische Bibel. Damit legte Ruppel den Grundstein für ein Gewerbe, das Basel zu einem berühmten Zentrum des Buchdrucks machte.

Zwar gelten Leben und Werk des «Mannes des Millenniums», zu dem Gutenberg im Time-Magazin gewählt wurde, als gut erforscht. Allerdings sind nur sehr wenige Quellen überliefert, und diese lassen zahlreiche Fragen offen.

Anlässlich des Gutenberg-Gedenkjahres möchten wir auf experimentellem Wege seine Erfindung rekonstruieren. Mit modernster CAD-Technologie liessen wir uns deshalb die Matrizen zu Gutenbergs Schrift massstabgetreu gravieren. So sind wir nun in der Lage, die Schrift der berühmten 42zeiligen Bibel manuell nachzugiessen und somit – wie vor über 500 Jahren – den Text Zeichen für Zeichen entstehen zu lassen. Ähnlich wie Gutenberg stossen wir dabei auf zahlreiche Herausforderungen und technische Probleme, die es zu beheben gilt.

Öffentliche Führungen
Museumseintritt + CHF 5

Sa 7. Juli 2018, 14:00 Uhr
Lettern sind nicht gleich Lettern
Gutenberg gilt als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Funde aus dem 15. Jh. zeigen jedoch, dass die Entwicklung der Letterform in den ersten Jahrzehnten des Buchdrucks nicht abgeschlossen war. Wir versuchen, die Funde experimentell zu deuten.

Hörspiel im Museum

Packende Geschichten an einem ungewohnten Ort: In regelmässigen Abständen verwandelt sich die Basler Papiermühle in einen grossen Klangkörper und lässt das öffentliche Hörspiel in einer neuen, überraschenden Form erleben.

Die SRF Hörspiel-Redaktion präsentiert gemeinsam mit media.Ton.ch und der Basler Papiermühle ihre aktuellsten Produktionen und ausgewählte Trouvaillen. Neben dem „Public Listening“ mit Barbetrieb ab 17h laden SRF und Überraschungsgäste anschliessend zum Publikumsgespräch ein.

Diese Reihe wird im Frühjahr 2018 weitergeführt. Programm-Details folgen.

Workshops

Diese Angebote sind in Bearbeitung, detaillierte Informationen folgen.

In den Mauern einer mittelalterlichen Papiermühle erfährt der Besucher alles über den Weg vom handgeschöpften Papier bis hin zum fertigen Buch. Verteilt auf vier Stockwerken bietet das Museum eine faszinierende Atmosphäre mit einer Mischung aus Ausstellung und Produktionswerkstätten. Das Museum zum Mitmachen und Anfassen zeigt auf vielfältige Weise, wie spannend Geschichte und wie „lebendig“ Museum sein kann. Kinder wie Erwachsene sind eingeladen, sich als Handwerker zu versuchen und erleben so einen Besuch für alle Sinne.

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