Schweizerisches Museum für Papier, Schrift und Druck

Aktuell

Aktivstellen für Besucher

Papierschöpfen, mit Gänsekiel und Feder schreiben, auf alten Schreibmaschinen tippen, selber setzen und drucken oder in der Marmorierwerkstatt mit bunten Farben experimentieren ist im Museumseintritt inbegriffen. An unseren Aktivstellen werden Sie von Mitarbeitenden unterstützt.

Diese Besucher-Aktivstellen sind zu folgenden Öffnungszeiten besetzt:

Di-Fr/So: 11-16.45h. Sa: 13-16.45h

Di-Fr/So: 11-16.45h. Sa: 13-16.45h

13-16.45h

Di-Fr/So: 12.30-16.30h. Sa: 13-16.30h

Derzeit im Museum

Der 39. prix schappo geht an die Basler Papiermühle

Zum ersten Mal werden freiwillig Engagierte eines Museums mit einem schappo ausgezeichnet. Die Basler Papiermühle beeindruckte die schappo Kommission mit ihrer einzigartigen Kombination von Ausstellung, Werkstätten und Aktivitäten. Neben der Dauerausstellung und dem Führungsangebot werden vor den Augen des Publikums – nach altem Handwerk und an historischen Maschinen – Papier geschöpft, Lettern gegossen, gedruckt sowie Bücher gebunden. Die jährlich rund 40’000 Besuchenden des Museums werden eingeladen, selber mitzumachen: Klein und Gross können Papier schöpfen, setzen und drucken, marmorieren oder mit Tinte und Federkiel schreiben. Dieses vielseitige Angebot ist in seiner regelmässigen Form nur dank dem Einsatz von derzeit 17 Freiwilligen möglich. Dafür danken wir ganz herzlich und ziehen den Chapeau!

Der Anerkennungspreis schappo wird vom Kanton Basel-Stadt zweimal im Jahr an Menschen verliehen, die sich im Bereich der Freiwilligenarbeit engagieren und sich für ein attraktives Lebensumfeld der Kantonsbewohnerinnen und -bewohner einsetzen.

Plakatausstellung „Infografik Papier“

Eine Projektarbeit der Fachklasse für Grafik, Schule für Gestaltung Basel.

Die Fachklasse Grafik arbeitet im Fach „Infografik“ seit mehreren Jahren mit Papier als Umsetzungsform.
In diesen Arbeiten werden verschiedene Sachverhalte, Quantitäten sowie Abläufe grafisch umgesetzt und anschliessend eine allgemein verständliche Darstellung erarbeitet.
Verspielt, verrückt und überraschend ungewohnt.

Wir freuen uns, die daraus resultierenden Plakate vom 29. März bis am 1. Juli 2018 im Museum zu zeigen.
Die Arbeiten werden verteilt den verschiedenen Stockwerken ausgestellt.

Experiment Gutenberg

Eine Veranstaltungsreihe zum 550. Todestag von Johannes Gutenberg

Experimentelle Geschichte zu den Anfängen des Buchdrucks

Vor 550 Jahren starb Johannes Gutenberg in Mainz. Im gleichen Jahr druckte sein Geselle Berthold Ruppel in Basel das erste Buch auf dem Gebiet der heutigen Schweiz: eine lateinische Bibel. Damit legte Ruppel den Grundstein für ein Gewerbe, das Basel zu einem berühmten Zentrum des Buchdrucks machte.

Zwar gelten Leben und Werk des «Mannes des Millenniums», zu dem Gutenberg im Time-Magazin gewählt wurde, als gut erforscht. Allerdings sind nur sehr wenige Quellen überliefert, und diese lassen zahlreiche Fragen offen.

Anlässlich des Gutenberg-Gedenkjahres möchten wir auf experimentellem Wege seine Erfindung rekonstruieren. Mit modernster CAD-Technologie liessen wir uns deshalb die Matrizen zu Gutenbergs Schrift massstabgetreu gravieren. So sind wir nun in der Lage, die Schrift der berühmten 42zeiligen Bibel manuell nachzugiessen und somit – wie vor über 500 Jahren – den Text Zeichen für Zeichen entstehen zu lassen. Ähnlich wie Gutenberg stossen wir dabei auf zahlreiche Herausforderungen und technische Probleme, die es zu beheben gilt.

Öffentliche Führungen
Museumseintritt + CHF 5

Sa 2. Juni 2018, 14:00 Uhr
Alternativen zu Gutenberg
Gutenberg war nicht der erste, der mit beweglichen Lettern druckte. Er war auch nicht der einzige, der versuchte, eine Methode zum «mechanischen Schreiben» zu erfinden.
Welche historischen Quellen haben wir und wie erfolgsversprechend waren andere Ansätze?

Sa 30. Juni 2018, 14:00 Uhr
Ein grosser Meilenstein: die Druckfarbe
Um mit Bleilettern überhaupt drucken zu können, musste Gutenberg zuerst eine passende Druckfarbe entwickeln. Von welchen verwandten Techniken konnte er ausgehen, welche Lösung hat er gefunden und wie hat diese sich über die nachfolgenden Jahrhunderte verändert?

Sa 7. Juli 2018, 14:00 Uhr
Lettern sind nicht gleich Lettern
Gutenberg gilt als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Funde aus dem 15. Jh. zeigen jedoch, dass die Entwicklung der Letterform in den ersten Jahrzehnten des Buchdrucks nicht abgeschlossen war. Wir versuchen, die Funde experimentell zu deuten.

Letziplunder

Zweimal im Jahr findet der besondere Flohmarkt im St. Alban-Tal auf dem Letziplatz statt.

Die Geschichte des sympathischen „Plunder-Verkaufs“ begann vor vielen Jahren. Die besondere Atmosphäre auf dem Letziplatz verleihen dem Flohmi einen besonderen Touch und sorgen für ein einmaliges Erlebnis. Das Angebot reicht von kleinen Kostbarkeiten bis zu wertvollen Antiquitäten. Ob funkelnder Schmuck, orientalische Teller, Secondhand Designer-Kleider oder originelle Möbel – der Letziplunder hat sich mit hochstehenden Trouvaillen längst über die Quartiersgrenzen hinaus einen Namen gemacht.
Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Essensstände auf dem Platz und das Restaurant Papiermühle verwöhnen mit allerlei Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten.

Die Daten für die beiden Flohmärkte 2018 stehen fest:

Sommerflohmarkt: Samstag, 23. Juni 2018 von 8.30 – 16 Uhr
Herbstflohmarkt: Samstag, 22. September 2018 von 8.30 – 16 Uhr

Spannende Begegnungen sind garantiert! Wer selber einen Stand betreiben will, kann sich bei „Anders Wohnen“ in der St. Alban-Vorstadt 50 anmelden.

Weitere Informationen zum Letziplunder finden Sie hier.

Hörspiel im Museum

Packende Geschichten an einem ungewohnten Ort: In regelmässigen Abständen verwandelt sich die Basler Papiermühle in einen grossen Klangkörper und lässt das öffentliche Hörspiel in einer neuen, überraschenden Form erleben.

Die SRF Hörspiel-Redaktion präsentiert gemeinsam mit media.Ton.ch und der Basler Papiermühle ihre aktuellsten Produktionen und ausgewählte Trouvaillen. Neben dem „Public Listening“ mit Barbetrieb ab 17h laden SRF und Überraschungsgäste anschliessend zum Publikumsgespräch ein.

Diese Reihe wird im Frühjahr 2018 weitergeführt. Programm-Details folgen.

Workshops

Diese Angebote sind in Bearbeitung, detaillierte Informationen folgen.

In den Mauern einer mittelalterlichen Papiermühle erfährt der Besucher alles über den Weg vom handgeschöpften Papier bis hin zum fertigen Buch. Verteilt auf vier Stockwerken bietet das Museum eine faszinierende Atmosphäre mit einer Mischung aus Ausstellung und Produktionswerkstätten. Das Museum zum Mitmachen und Anfassen zeigt auf vielfältige Weise, wie spannend Geschichte und wie „lebendig“ Museum sein kann. Kinder wie Erwachsene sind eingeladen, sich als Handwerker zu versuchen und erleben so einen Besuch für alle Sinne.

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